Der Evangelische Schulverein Frankenberg/Sa. e. V.

Jede Schule braucht einen Schulträger. Bei öffentlichen Schulen kann das der Freistaat Sachsen sein, der Landkreis oder eine Gemeinde.

Freie Schulen befinden sich oft in Trägerschaft gemeinnütziger Organisationen oder von Vereinen.

Der Evangelische Schulverein Frankenberg/Sa. e. V. ist ein solcher gemeinnütziger Schulträger-Verein. Er ist für alles verantwortlich, was nötig ist, um einen Schulbetrieb zu organisieren. Er trägt dafür Sorge, dass einerseits den Vorschriften des Kultusministeriums sowohl räumlich, inhaltlich als auch personell vollumfänglich entsprochen und andererseits auch die Erwartungen der Eltern weitestgehend erfüllt werden. Anders als bei öffentlichen Schulen, wo der Freistaat Sachsen für das Lehrpersonal zuständig ist, liegt bei freien Schulen auch die gesamte Personalverantwortung beim Schulträger.

Ähnlich verhält es sich mit dem Hort. Seit Beginn des Jahres 2011 befindet sich der Hort der Evangelischen Grundschule ebenfalls in Trägerschaft des Evangelischen Schulvereins Frankenberg/Sa. e. V.

Neben den rein organisatorischen Aufgaben hat der Schulträgerverein die gesamte finanzielle Verantwortung für das „Unternehmen“ Schule mit Hort. Alle diese Aufgaben nehmen die Mitglieder des Vereinsvorstandes wahr, und zwar ehrenamtlich. Weil die Fülle der Aufgaben jedoch ehrenamtlich kaum noch zu stemmen ist, hat der Vorstand Herrn Werner Lesch als Vorstandsvorsitzenden gleichzeitig mit der Wahrnehmung der Geschäftsführung betraut.

Der pädagogische Bereich, die Unterrichtsgestaltung, die Umsetzung der Lehrpläne usw., obliegt den Lehrkräften.  Verantwortlich dafür ist die Schulleitung, die gegenwärtig in den Händen von Frau Katharina Kunze liegt.

Den Hort leitet Frau Nora Tynior.  Schule und Hort sind an sich getrennte Einrichtungen, deren Träger jeweils der Evangelische Schulverein Frankenberg/Sa. e. V. ist. Im alltäglichen Miteinander merkt man davon nichts. Hort und Schule arbeiten eng zusammen.

Die Satzung des Vereins steht als download zur Verfügung.

Download | Satzung 

Ein Blick zurück:

Zahlreiche Eltern, deren Kinder die christliche Kita „Pusteblume“ besuchten, schätzten die auf  christlichen Werten basierende Erziehung der „Pusteblume“ sehr und bedauerten, dass es in Frankenberg und Umgebung keine Möglichkeit gab, diese Bildung und Erziehung  in der Grundschule  fortzusetzen. Im Jahr 2005 fanden sich dann 28 Frauen und Männer zusammen, die gemeinsam eine evangelische Grundschule  als zusätzliches und spezielles Bildungsangebot neben der städtischen Grundschule aufbauen wollten. Dazu bedurfte es eines Schulträgervereins, welcher am 2. Juni 2005 als Evangelischer Schulverein Frankenberg/Sa. e.V. gegründet wurde. Laut Satzung war und ist der Zweck des Vereins der Aufbau und Betrieb einer Schule. Auch die Gründung und der Betrieb einer Kindertagesstätte (Hort) wurden damals schon ins Auge gefasst.  Die Mitglieder des Vereins wählten einen Vorstand, der für die  Umsetzung des Vorhabens verantwortlich war. Es galt, alle praktischen und förmlich-bürokratischen Voraussetzungen zu schaffen, um die Evangelische Grundschule Frankenberg aus der Taufe zu heben.  

Nur reichlich zwei Jahre später wurde im Juli 2007 die Genehmigung zum Betrieb der Evangelischen Grundschule Frankenberg erteilt und so konnten am 1. September 2007 die ersten Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer feierlichen Andacht in der Kirche ihre Zuckertüten in Empfang nehmen.

Die Stadt Frankenberg stellte Räume in einem Gebäude in der August-Bebel-Str. 1 zur Verfügung. Dort hat die kleine Schule ihr Dasein begonnen. Gab es am Anfang nur eine einzige Klasse mit einer Lehrerin, wuchs die Schule jedes Jahr um eine weitere Klasse und die entsprechenden Lehrkräfte an. Zum Schuljahresbeginn 2010/11 bestanden alle vier Klassen, je Klassenstufe eine. Auch der Hort, der bis dahin noch in Trägerschaft der evangelischen Kirchgemeinde Frankenberg organisiert war, wurde immer größer. Die Schule platzte förmlich aus allen Nähten. Trotz zusätzlicher Räume, waren die Bedingungen am Standort in der August Bebel-Straße nicht mehr zeitgemäß. Dass sowohl Kinder als auch Eltern dennoch gern in die Schule kamen und sich dort auch wohlgefühlt haben, lag sicher an der familiären Atmosphäre und dem Selbstverständnis der Mitarbeiter, Pädagogen und Eltern gleichermaßen, die gemeinsam ihr Bestes gegeben haben.

Der Tag des Umzugs in das Städtische Bildungszentrum wurde herbei gesehnt. Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 befindet sich die Evangelische Grundschule Frankenberg mit ihrem Hort nun unter dem Dach des ehemaligen Königlich-Sächsischen Lehrerseminars, Tür an Tür mit der Städtischen Grundschule, deren Hort, der Jugend-Kunst-Schule, der Kinderbibliothek und der christlichen Kita „Pusteblume“. Die Bedingungen im neuen Domizil sind sehr komfortabel und auch die Ausstattung unsere Schule hat sich deutlich verbessert. Die alte Schule ist inzwischen abgerissen. Dort werden eine neue Kita und ein Altenpflegeheim entstehen.

Wir als Evangelischer Schulverein Frankenberg/Sa. e. V. verstehen uns als Bildungspartner im Netz der Bildungseinrichtungen in der Stadt Frankenberg. Gern leisten wir unseren Beitrag dazu,  Frankenberg zur Stadt der Bildung zu profilieren.

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